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Ausschreibungstexte

Referenzen

Tätigkeitsbereiche > DSK, Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise

DSK, DSK-mA, DSK-MV, DSK-HE


DSK - Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise      (ehemals: Dünne Schichten im Kalteinbau)

Asphalt – so dünn wie notwendig – das ist wirtschaftlich!
Dünn überbauen ist das richtige Verfahren für ausgemagerte und glatte Fahrbahnoberflächen. Auf Autobahnen bis Anliegerstraßen werden so die positiven Merkmale der Fahrbahnoberfläche schnell und kostengünstig erhalten bzw. wiederhergestellt.
Der Asphalt für DSK (Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise) besteht aus einem Gemisch aus groben und feinen Gesteinskörnungen, polymermodifizierter kationischer Bitumenemulsion, Zusätzen und Wasser. Auf der Baustelle wird das Mischgut in einer kombinierten Misch- und Verlegemaschine fortlaufend produziert und direkt eingebaut. Die Einbaubreite passt sich der Fahrbahnbreite durch den Einsatz einer Variobohle (Breite= 2,30 m bis 4,20 m) an. Der Einbau erfolgt zweischichtig, eine Verdichtung durch Walzen entfällt. Die Einbaumenge der DSK variiert in Abhängigkeit vom Erscheinungsbild der Unterlage und liegt zwischen 10 kg/m² und 30 kg/m² Trockenmasse. Dies entspricht einer Einbauhöhe von ca. 1,5 cm. Drei unterschiedliche Mischgutsorten gibt es für die Dünnen Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise: DSK 8, DSK 5 und DSK 3. Benannt sind diese Mischgutsorten nach ihrem Größtkorn (8 mm, 5 mm und 3 mm).
Dieses Verfahren eignet sich für alle Asphalt- und Betonstraßen, deren Unterlagen tragfähig und frostsicher sind.
Das Verlegen einer DSK verlängert die Nutzungsdauer von ausgemagerten oder versprödeten Asphaltdeckschichten, beseitigt Spurrinnen und verbessert die Griffigkeit.
Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise lassen sich hervorragend auch auf Straßen einbauen, auf denen Einbauten (Schächte, Einläufe, Schieber) oder Randeinfassungen vorhanden sind. Nach dem Einbau der DSK ist es nicht notwendig die Einbauten höher setzen zu lassen, da die DSK-Einbauhöhe im Randbereich bzw. zu den Einbauteilen hin auslaufend eingebaut werden kann.
Die neue Deckschicht kann schon ab 20 Minuten nach dem Einbau dem Verkehr übergeben werden, frühestens nach dem Brechvorgang der Emulsion.
Bemerkenswert ist die mittlere Nutzungsdauer von etwa 10 Jahren.
Zu guter Letzt ist diese Bauweise sehr umweltfreundlich durch die Schonung von Ressourcen (Einbau von weniger Material) und durch die Energieeinsparung beim Kalteinbau (Aufheizen des Mischguts entfällt). 
Im Jahr 2009 wurde der Begriff "Dünne Schichten im Kalteinbau" geändert zu "Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise".


DSK mit Ansprühen der Unterlage (DSK-mA)

Das Bindemittel muss dort sein, wo es gebraucht wird. Insbesondere bei stark ausgemagerten und/ oder versprödeten Unterlagen empfehlen wir ausdrücklich den DSK-Einbau mit vorherigem Ansprühen der Unterlage mit polymermodifizierter Bitumenemulsion (DSK-mA). Gleiches gilt für Betonstraßen. Ein Teil unserer DSK-Verlegemaschinen hat eine Sprühleiste unmittelbar vor dem Verlegekasten eigens für den Zweck des Ansprühens der Unterlage mit polymermodifizierter Bitumenemulsion vor dem DSK-Einbau. Durch das Ansprühen wird ein deutlich höherer Schichtenverbund zwischen der Unterlage und der DSK-Schicht erreicht als bei einer normalen DSK-Decke.


DSK-Miniverleger (DSK-MV)

Mit nur 1,40 m Gerätebreite bieten wir Ihnen die Möglichkeit, DSK auf schmalen Wegen, wie Geh- und Radwegen, mit einer Verlegemaschine einzubauen. Die Einbaubreiten liegen zwischen 0,80 m und 2,20 m durch den Einsatz eines variablen Verlegekastens. Neben dem normalen DSK-Mischgut lassen sich mit diesem Gerät auch farbige Asphaltdeckschichten (in rot, grün oder ocker) speziell für Radwege oder auch Gehwege herstellen.


DSK-Handeinbau (DSK-HE); Mini-Mac

DSK-Mischgut eignet sich hervorragend zur Reparatur kleiner Schadstellen auf Fahrbahnen, Rad- oder Gehwegen. Für diesen Zweck bieten wir Ihnen das Verfahren DSK-Handeinbau (DSK-HE), ehemals Mini-Mac, an.
In unserer fahrbaren Spezialmaschine wird das DSK-Mischgut gemäß einer Eignungsprüfung gemischt. Dabei wird genau soviel DSK-Mischgut produziert, wie Material für die Reparatur der Schadstelle benötigt wird – von ein paar Kilo DSK-Mischgut bis zu fünf Tonnen ist alles möglich. Zum Einsatz kommen die gleichen DSK-Mischgutsorten, wie bei den anderen DSK-Bauweisen (DSK 8, DSK 5 und DSK 3), bestehend aus hochwertigen Gesteinskörnungen und polymermodifizierter Bitumenemulsion.
Bei der Reparatur werden die Schadstellen zunächst mit Wasserhochdruck gereinigt. Die Schadstelle wird dann an den Begrenzungen abgeklebt, sodass nach der Reparatur klare geometrische Flächen entstehen (Rechtecke, Trapeze, etc.). Das DSK-Mischgut wird dann in der Spezialmaschine in benötigter Menge gemischt und auf die Schadstelle aufgetragen. Der eigentliche Einbau erfolgt dann per Hand. Zum Schluss werden die Klebestreifen entfernt und schon wenige Minuten später kann die Straße bzw. Rad- oder Gehweg für den Verkehr freigegeben werden. Höhengleiche Einbauteile (Schächte, Einläufe und Schieber) müssen nicht höhenreguliert werden. Es entstehen zwischen reparierter Schadstelle und der Fahrbahn keine Kanten und selbst optisch gleicht sich die reparierte Fläche nach einiger Zeit der übrigen Fahrbahnoberfläche an.


Labor der KUTTER Spezialstraßenbau

In unserem Labor werden die Eigenüberwachungsprüfungen gemäß der TLG Asphalt-DSK-StB sehr zeitnah umgesetzt. Dadurch sind wir in der Lage, auch schon bei kleinsten Abweichungen frühzeitig zu reagieren. Zudem halten wir das Labor-Know-how im eigenen Hause und können neben den Eigenüberwachungsprüfungen allen Mitarbeitern fachlich zur Seite stehen, die Eignung neuer Materialien testen oder auch neue Produkte auf deren Eignung überprüfen. Höchste Qualität ist der Grundsatz unserer Arbeit.
Zu den Tätigkeiten in unserem Labor gehören:
• Untersuchung von Mischgutproben (DSK, DSK-HE (Mini-Mac), Patch-System)
• Erstellung von Kornverteilungskurven von Gesteinsmustern
• Durchführung des Methylenblautest (Indikatortest)
• Prüfung neuer Gesteine und Emulsionen (Handrührtest)

Unser Labor wird entsprechend der Vorschriften von einer RAP-Stra-Prüfstelle fremdüberwacht.