deutsch english

 

Fotogalerie

<br> 
 

 

 

 

Datenblatt Feinfräsen

Ausschreibungstexte

Referenzen

Tätigkeitsbereiche > Feinfräsen

Feinfräsen


Die Feinfräsen unterscheiden sich durch die Fräswalze von den anderen Kaltfräsen. Auf den Standardfräswalzen beträgt der Linienabstand der Meißel 15 mm, während die Fräswalzen der Feinfräsen einen Linienabstand zwischen 4 mm und 8 mm haben. Durch die hohe Anzahl der Meißel entsteht beim Feinfräsen ein sehr feines Fräsbild und entsprechend eine geringere Rautiefe. Beim Feinfräsen werden je nach Anforderung einige Millimeter bzw. Zentimeter der Deckschicht abgetragen. Bis zu drei Ultraschallsensoren sind an jeder Seite der Fräse angebracht, damit auf einem exakten Höhenniveau gefräst wird. Durch diese Abtastung wird eine perfekte Ebenheit in Längs- und Querrichtung erreicht. Die Arbeitsbreiten der Feinfräsen liegen zwischen 0,35 m und 2,00 m. Das Feinfräsen ist bei praktisch jeder Witterung möglich.
Durch das Feinfräsen lassen sich auf der Fahrbahnoberfläche Spurrinnen, Wülste und Verdrückungen entfernen. Somit wird das Feinfräsen auch als vorbereitende Maßnahme für den Einbau von Dünnen Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise (DSK) eingesetzt. Nach dem Feinfräsen lässt sich durch die gleichmäßig ebene Fläche beim DSK-Einbau bis zu 25 % Mischgut einsparen. Das Feinfräsprofil kann sich optimal mit den DSK verzahnen.

Neben Unebenheiten lassen sich durch das Feinfräsen die Griffigkeit der Fahrbahnen erhöhen und eine profilgerechte Lage wiederherstellen. Das Resultat ist ein feines Fräsbild mit einer geringen Rautiefe und somit ein großes Maß an Verkehrssicherheit und Fahrkomfort. Das Feinfräsen verbessert den Wasserablauf auf der Fahrbahnoberfläche und senkt damit deutlich die Gefahr des Aquaplanings.
Geeignet ist das Feinfräsen für die großflächige Bearbeitung von Fahrbahnoberflächen aus Asphalt und Beton sowie die kleinflächige Bearbeitung zum Demarkieren oder dem Entfernen von kleineren Schäden.